o weh! Ossi-Wessi-Artikel

Aufsätze aus Zeitschriften zum innerdeutschen Ost-West-Verhältnis


Tut doch nicht so, als sei alles in Ordnung
Ostdeutsche gibt es nicht mehr, heißt es, die Jungen seien längst gesamtdeutsch. Wirklich? Neun Ostdeutsche schreiben über eine Herkunft mit Hindernissen.
Von Bettina Malter, Andrea Hanna Hünniger , Johannes Staemmler, Anne Wizorek, Sandro Schroeder, Antonia Kittel, Rick Noack, Robert Schachtschneider und Lisa Rank
© ZEIT-MAGAZIN 4. September 2014

s. a. http://www.ddr-museum.de/de/
Das DDR Museum widmet sich als einziges Museum dem Leben in der ehemaligen DDR und erweitert das Blickfeld der Aufarbeitung damit von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben. Wie hat sich das Leben vom Leben im Westen unterschieden? Wie hat der Staat das Leben der Menschen beeinflusst? Wo war die Diktatur im Alltag spürbar? Was sind die so oft aufgezählten positiven Errungenschaften der DDR und sind diese wirklich positiv? Und haben die Vorurteile aus Filmen und Anekdoten ihre Richtigkeit oder sind diese grundfalsch? Auf amüsante und ironische Weise werden diese Fragen in der Dauerausstellung aufgeworfen und beantwortet.

D E U T S C H E  E I N H E I T
Die Würde des Ostens
Was wir am 3. Oktober feiern können: Eine Bilanz nach zwanzig Jahren deutscher Einheit
Von Christoph Dieckmann | DIE ZEIT, 30.09.2010 Nr. 40 - Seite 14

D E U T S C H E  E I N H E I T
Danke!
3. Oktober: Warum der Westen vom Osten profitiert hat.
Von Bernd Ulrich | DIE ZEIT, 30.09.2010 Nr. 40 - Seite 1

D E U T S C H E  E I N H E I T
20 Dinge, die wir bei der nächsten Wiedervereinigung besser machen
Angenommen, die Wiedervereinigung wäre nicht schon im Herbst vor zwanzig Jahren geschehen: Wie würden wir sie heute besser gestalten? Die Frage klingt frivol, aber die Antworten sind ein Spiegel der Probleme von damals und zeigen, wo wir uns geirrt haben, welche Vorurteile uns behindert haben und welche Hoffnungen unerfüllt geblieben sind.
Von Hanno Rauterberg | Jens Jessen | Christof Siemes | Mark Schieritz | Heike Kunert | Thomas Kerstan | Alexander Camman | Thomas Assheuer | Christoph Dieckmann | Petra Pinzler | Stefan Schirmer | Cornelius Pollmer | Evelyn Finger | Andrea Hanna Hünniger | DIE ZEIT, 23.09.2010 Nr. 39 - Seite 49

Großes Sonderthema auf SPIEGEL ONLINE zu
2 0  J A H R E  W I E D E R V E R E I N I G U N G
Einigkeit und Triumph und Absturz
20 Jahre wiedervereinigtes Deutschland: ein historisches Wunder - mit Schattenseiten. Für viele war es der Start in eine bessere Zukunft, für andere begann der Niedergang. SPIEGEL ONLINE zeigt Gewinner und Verlierer der Einheit.

Illustrierend: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag... (43 min, 34 sec)

W I E D E R V E R E I N I G U N G
Damals war`s so viel besser!
Warum so viele Ostdeutsche der DDR nachtrauern? Sie verkennen die Ursache für ihre viel beschworene Brüderlichkeit - und den Grund für den "Ausverkauf"an den Westen
Von Stefan Wolle | DIE ZEIT, 23.09.2010 Nr. 39 - Seite 30

D D R  G E S C H I C H T E
Weißer Rabe im Unrechtsstaat
Christian Führer, der als Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche das Gelingen der Revolution beförderte, erzählt vom Leben in der DDR.
Von Matthias Neumann | DIE ZEIT, 5.11.2009 Nr. 46, Seite 48

R E V O L U T I O N  V O N  1 9 8 9
Freiheit ist auch die Freiheit der Jammerossis
Warum der Mauerfall von vielen Ostdeutschen nicht als das große Glück empfunden wird.
Von Evelyn Finger | DIE ZEIT, 5.11.2009 Nr. 46, Seite 45

R E V O L U T I O N  1 9 8 9
Triumph der offenen Gesellschaft
Warum der Mauerfall der erhabenste und glücklichste Moment der deutschen Demokratiegeschichte ist.
Von Alexander Cammann | DIE ZEIT, 5.11.2009 Nr. 46, Seite 44

D I E  A N D E R E  D D R
Es gab uns wirklich
Ausreisepartys und Hausbesetzungen, Miss-Wahlen und der erste Kinderladen: Das Leben in der späten DDR war ganz anders, als der Westen denkt.
Von Stephan Lebert | DIE ZEIT, 5.11.2009 Nr. 46, ZEIT MAGAZIN Seite 12

D E U T S C H E  E I N H E I T
Seid stolz auf eure Vorurteile
Der Reichtum des vereinten Deutschlands sind die Unterschiede zwischen West und Ost: Aus ihnen ist längst etwas Neues entstanden.
Von Ijoma Mangold | DIE ZEIT, 09.07.2009 Nr. 29 - Seite 49

D D R
Liebe Ossiversteher!
Die DDR keinen Unrechtsstaat nennen zu dürfen beleidigt den wachen Verstand. Eine Entgegnung auf Gesine Schwan
Von Marianne Birthler | DIE ZEIT, 02.07.2009 Nr. 28 - Seite 11

1 9 8 9
»Das nicht! Aber was?«
Vier Bürgerrechtler aus dem Osten sprechen über die Magie von 1989 und was daraus geworden ist
© DIE ZEIT, 07.05.2009 Nr. 20

1 9  J A H R E  M A U E R F A L L

Das Lachen der Wachhunde
Fast zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall: Wie die DDR in unseren Köpfen weiterlebt
Von Ines Langelüddecke | DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46 - Seite 12

T A G  D E R  E I N H E I T
Land ohne Gedächtnis
Vor 18 Jahren ist die DDR verschwunden. Den Deutschen, in Ost wie in West, gelingt es bis heute nicht, sich daran zu erinnern, wie das Leben im SED-Staat wirklich war. Es wird gelogen, geschwiegen oder gestritten. Eine Recherche in einer gespaltenen Republik.
Von Stephan Lebert | DIE ZEIT, 01.10.2008 Nr. 41 - Seite 17

Was war die DDR?
Und was soll von ihr bleiben? Eine Reise zu den Gedenkstätten des untergegangenen deutschen Staates, von Marienborn über Leipzig nach Bautzen.
Von Evelyn Finger. DIE ZEIT, 29.06.2006

Auch wir hatten glückliche Tage
Die Wirklichkeit der DDR erfasst nur, wer auf Grautöne achtet. Es gab ein richtiges Leben im falschen, etwa bei der Revolution 1989.
Von Richard Schröder. DIE ZEIT, 29.06.2006

Das Museum bin ich
Erst ging er 1955 aus dem Westen »nach drüben«, dann begann er den Sozialismus zu hassen. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Adolf Endler über die DDR-Nostalgie und den neuen deutschen Patriotismus. DIE ZEIT, 29.06.2006

W I E D E R V E R E I N I G U N G
15 Jahre deutsche Einheit
Von Frust und Solidarzuschlag, Reisefreiheit und Rotkäppchensekt - Ost und West ziehen eine durchwachsene Bilanz
Von Karin Geil. DIE ZEIT Nr. 40, 2005

O S T D E U T S C H L A N D
Die einsamen Inseln
15 Jahre nach der Wiedervereinigung ist der Osten ein geteiltes Land
Von Klaus-Peter Schmid und Christian Tenbrock. DIE ZEIT Nr. 40, 2005

O S T D E U T S C H L A N D
Nichts wie weg – nichts wie hin!
Die Menschen frustriert, die Städte verwahrlost – so sehen viele im Westen die neuen Länder. Stimmt das noch? Erkundungen zwischen Eisenhüttenstadt und Görlitz
Von Wolfgang Büscher. DIE ZEIT Nr. 35, 2005

V E R B R E C H E N

Die Schuldfrage
Die Diskussion um die Kindstötungen in Frankfurt/Oder macht deutlich: Es ist fatal, wenn sich der Osten Deutschlands fortwährend als Opfer begreift
Von Michael Kumpfmüller. DIE ZEIT Nr. 33, 2005

G E S E L L S C H A F T
Die Wut der Unterschicht
Der Fall Ronny B. oder: Warum verwahrloste Jugendliche in Ostdeutschland unvorstellbare Grausamkeiten verüben
Von Susanne Gaschke. DIE ZEIT Nr. 26, 2005

B U N D E S R E P U B L I K
Die späte Rechnung
15 Jahre nach der Wende: Währungsfalle, Treuhand-Desaster, Lohnfiasko – für die Fehler beim Aufbau Ost zahlen heute alle Bundesbürger den Preis
Von Klaus-Peter Schmid. DIE ZEIT Nr. 46, 2004

D E U T S C H L A N D

Das Wasser und der Wein
Ost und West, misstrauisch vereint: Das Projekt Deutsche Einheit im Lichte der jüngsten Wahlen
Von Jens Sparschuh. DIE ZEIT Nr. 40, 2004

G E S E L L S C H A F T

Wir sind das Volk. Wofür noch Parteien?
Die neuen Montagsdemonstrationen zeigen, dass ostdeutsche Bürger sich von ihren gewählten Vertretern nicht mehr repräsentiert fühlen
Von Alexander Thumfart. DIE ZEIT Nr. 37, 2004

E S S A Y

Deutschland, du kannst es besser
Ja, in der deutschen Geschichte gab es das Böse. Nein, nicht nur. Das Land könnte der Welt zeigen, wie man Probleme löst
Von Steven Ozment. DIE ZEIT Nr. 31, 2004

A U F B A U  O S T

Wegschauen im Osten
Milliarden versickern in den neuen Ländern: Die Staatskrise wird kommen
Von Klaus Hartung. DIE ZEIT Nr. 29, 2004

A U F B A U  O S T
Planlos und sorglos
Die Gießkannenpolitik der Bundesregierung ist unkoordiniert und wird dem Osten nicht gerecht
Von Klaus von Dohnanyi. DIE ZEIT Nr. 29, 2004

O S T D E U T S C H L A N D

Vom Osten lernen
In den neuen Bundesländern werden die Unternehmen besser mit der Krise fertig als im Westen
Von Klaus-Peter Schmid. DIE ZEIT Nr. 47, 2003

E I N W A N D E R E R

Ossis sind Türken
13 Jahre Einheit: In Gesamt-Westdeutschland sind die Ostdeutschen Einwanderer
Von Toralf Staud. DIE ZEIT Nr. 41, 2003

D D R
Pullover für Viereckige
Keine Tapeten, keine Glühbirnen, kein Holz. Warum die DDR-Wirtschaft nicht funktionieren konnte – und trotzdem vierzig Jahre überlebte
Von Wolfgang Zank. DIE ZEIT Nr. 25, 2003

A M E R I K A
Dresden, Chile, Rock ’n’ Roll
Die Jugend in der DDR liebte Amerika. Aber für ihre Kriegspläne wird die Bush-Regierung missachtet. Ein Blick auf die ostdeutschen Amerika-Gefühle
Von Christoph Dieckmann. DIE ZEIT Nr. 11, 2003

B Ü H N E N K R I S E
Spielplan ohne ver.di
Noch einmal Weimar: Warum das Nationaltheater gegen die Gewerkschaft gerettet und zum Vorbild werden konnte
Von Peter Raue und Jan Hegemann. DIE ZEIT Nr. 10, 2003

H O C H S C H U L E
Ost-West-Passage
Mit Marx nach Mainz - wie es Professoren aus den neuen Bundesländern in den alten ergeht
Professor Gerhard Banse, 56, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe
Petra Winzer, 47, Professorin für Produktsicherheit und Qualitätswesen im Fachbereich Sicherheitstechnik der Universität Wuppertal
Hans-Martin Gerlach, 62, leitet die Kant-Forschungsstelle des Philosophischen Seminars der Universität Mainz
Alle Texte aufgezeichnet von Thomas Röbke. DIE ZEIT Nr. 5, 2003

E S S A Y
Wer fremd ist, sieht besser
Die Ostdeutschen passen noch immer nicht ganz in den Westen. Das ist ihr Vorteil
Von Detlef Pollack. DIE ZEIT Nr. 42, 2002

F L U T
Unser aller Schaden
Tod und vernichtete Existenz: Das ganze Land hilft dem Osten. Doch für einen neuen Aufschwung müsste die Solidarität viel weiter gehen
Von Klaus-Peter Schmid. DIE ZEIT Nr. 35, 2002

L E B E N S W E G E
Wessi oder Ossi - das ist kein Thema mehr
Vor zehn Jahren porträtierte unser Reporter Wolfram Runkel Abiturienten aus Ost und West. Was ist aus ihnen geworden? Einige hat er wieder getroffen
Von Wolfram Runkel. DIE ZEIT Nr. 35, 2002

T E I L U N G
Die im Osten sieht man nicht
Arbeitslose aktivieren, Billigjobs fördern, Flächentarifverträge lockern: Der Westen redet von wirtschaftlichen Reformen, die für Ostdeutschland nicht passen. Das Land bleibt geteilt
Von Wolfgang Uchatius. DIE ZEIT Nr. 17, 2002

O S T D E U T S C H L A N D
Phönix liegt noch in der Asche
Weniger Jobs, weniger Menschen, weniger Geld - Magdeburg kämpft ums Überleben
Von Klaus-Peter Schmid. DIE ZEIT Nr. 17, 2002

A G E N D A  D E U T S C H L A N D  (3)
Mehr Staat? Mehr Wagemut!
Der Osten muss die Marktwirtschaft besser begreifen, der Westen sie mutiger vertreten. Wo bleibt die Einsicht, dass Lebensqualität stärker von der Produktivität als von schöner Infrastruktur abhängt? Nichts wäre fataler, als dem größten Wunsch des Ostens zu folgen: Löhne und Arbeitszeit schnellstens anzugleichen
Von Klaus von Dohnanyi. DIE ZEIT Nr. 13, 2002

P O R T R Ä T S
Patriarchendämmerung
Biedenkopf, Vogel, Stolpe: Die großen Alten in Ostdeutschland bereiten sich auf den Abschied vor. Was bringt der Generationenwechsel? Vielleicht den zweiten Aufbruch
Von Jan Ross. DIE ZEIT Nr. 11, 2002

Subventionspark Deutschland
Der Osten darf sich nicht an die Milliarden aus dem Westen gewöhnen
Von Klaus-Peter Schmid. DIE ZEIT Nr. 11, 2002


A U F R U F
Die Erklärung im Wortlaut
Aufruf von ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern zur Politik der rot-grünen Regierung

Wir haben es satt ...
DIE ZEIT 11. Januar 2002
Kritik von zwei Autoren, die seinerzeit selbst in der Bürgerbewegung aktiv waren:
Mit der Sense notiert
Von Christoph Dieckmann
Gutmenschen nennt der West-Realo-Slang ... DIE ZEIT Nr. 2, 2002
Wiederholungszwang
Von Richard Schröder
Vierzig Bürgerrechtler mit beachtlichen ... DIE ZEIT Nr. 2, 2002


G E S E L L S C H A F T
Der Terror der Zeit
Die Uhren von Berlin Ost gehen anders, und seine Menschen bleiben woanders. So das Klischee. Die Ostdeutschen hätten sich immer noch nicht an den neuen Takt gewöhnt. - Warum die Nostalgie um sich greift - in Ost wie West
Von Michael Schindhelm. DIE ZEIT Nr. 45, 2001

Michael Schindhelm wurde 1961 in Eisenach geboren. Ab 1990 war er Theaterchef in Nordhausen, Gera und Altenburg. Seit 1996 leitet er das Theater in Basel.


Schaden, Freude
Die Ostdeutschen wundern sich kaum über Kohls schwarze Kassen. Gerade wegen seiner guten Beziehungen zur Wirtschaft hatten sie ihn ja gewählt
von Christoph Dieckmann. DIE ZEIT Nr. 5, 2000

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